FISCHER wird Mitglied im  Verband Deutsche Manufakturen e. V.

Nachdem mit der Wetterstation 801 unlängst bereits das zweite FISCHER-Produkt durch den Verband der deutschen Manufakturen ausgezeichnet wurde, hat der Verband unsere Feinmechanik-Manufaktur nunmehr auch als assoziiertes Mitglied aufgenommen und ihr das Deutsche Manufakturen-Siegel verliehen.

Wir freuen uns über das ausgesprochene Vertrauen und hoffen, die gemeinsamen Anliegen der Manufakturen durch die Verbandszugehörigkeit stärken zu können.

Verband Deutsche Manufakturen e.V.- Weitere Informationen

FISCHER Wetterstation 801 mit Sonderpreis des Verbandes Deutsche Manufakturen ausgezeichnet

Für den 17. Mai 2018 hatte der Verband Deutsche Manufakturen e.V. zur Verleihung der Auszeichnungen „Manufaktur des Jahres“ sowie „Manufaktur-Produkt des Jahres“ geladen. Die Veranstaltung fand im Rahmen des 10. Zukunftsforums Deutsche Manufakturen in der Ofenhalle der von Poschinger Glasmanufaktur in Frauenau statt.

Neben weiteren sehr schönen Manufaktur-Produkten wurde an diesem Abend auch unsere Wetterstation 801 ausgezeichnet. Die Jury hat der Wiederauflage des FISCHER-Klassikers aus dem Jahr 1970 den Sonderpreis „Nachhaltigkeit“ zuerkannt.

v.l. Brigitte Federhofer-Mümmler (stellv. Verbands-Vorsitzende), Peter Fischer, Wigmar Bressel (Verbands-Vorsitzender)

Foto: Martin Specht / Deutsche Manufakturen

Weitere Informationen

Wetterstation 801 im FISCHER-Katalog 1970

Weitere Informationen

In diesen Tagen ist der Sommerkatalog 2018 von MANUFACTUM erschienen. Darin zu finden: Eine ausführliche Vorstellung unserer Feinmechanik-Manufaktur FISCHER. Seit nahezu 20 Jahren zählen wir zu den Lieferanten des Hauses MANUFACTUM.

In Verbindung mit diesem Herstellerporträt wurde auch unsere Außenwetterstation 801 vorgestellt. 

          Foto: MANUFACTUM

Damit sind nunmehr sieben Messgeräte aus dem Hause FISCHER im Sortiment von MANUFACTUM zu finden.

FISCHER Präzisions-Aneroidbarometer 103PM Rezension

Kürzlich erhielten wir von Michael Brown [USA] nachstehende Rezension zu unserem Flaggschiff 103PM. Unnötig zu sagen, dass wir uns über diese Bewertung und den Dank sehr gefreut haben:

„I purchased barometer 103pm serial # 3548 from starpath via ambient weather. I have waited many years to obtain a precision aneroid barometer and am pleased to report the instrument is spectacular in accuracy. I find the workmanship to be absolutely fantastic as well.

I wanted to contact you directly to express my thanks for producing such a fine instrument. I am very proud to own it and especially enjoy its design as well as the execution. Well done!

And again, thank you for producing such a fine instrument. Superior workmanship and design seems ever rarer in this world of mere consumables.
Please communicate my delight to your workers…they deserve praise for doing such a fine job. Again, thank you!!!“

Spezifikation des Barometers 103PM

FISCHER Wohnklima-Hygrometer 1222-01

Seit Jahren wird das FISCHER Wohnklima-Hygrometer mit Thermometer in zahlreichen Wohnräumen, Büros, Kindertagesstätten etc. zur Überwachung des Raumklimas eingesetzt. Leicht verständlich zeigt es die optimalen Klimawerte in Abhängigkeit von Jahreszeit und Temperatur.
Diesen Vorteil haben wir nun mit den Vorzügen eines Comfortmeters verbunden. Durch die gekreuzten Zeiger von Hygrometer und Thermometer werden gesunde Raumklimawerte besonders gut visualisiert: Liegt der Zeiger-Schnittpunkt innerhalb der grünen Felder, ist auch beim Raumklima alles „im grünen Bereich“.

FISCHER 1222-01 Wohnklima-Hygrometer mit Thermometer

Haarhygrometer synthetic, kombiniert mit Bimetall-Thermometer zur Messung des Raumklimas.  Edelstahlgehäuse, Durchmesser 130 mm. Made in Germany.

zum Online Shop

Gesundes Klima durch Hygrometer

Von Johannes Zink

In der Heizperiode wird es in heutigen Wohnungen oft zu feucht, da aus Gründen von Schallschutz und Energiekosten Fenster und Türen sehr dicht schließen. Wenn keine ausreichende Wohnungslüftung erfolgt, dann ist insbesondere in älteren Gebäuden nicht selten Schimmelbildung die Folge. Das lässt sich leicht vermeiden, wenn man sein Raumklima kennt. Um beim Autofahren die Geschwindigkeitsbegrenzung einhalten zu können, benutzt man ein Tachometer. Wer sich über die Wohnfeuchte orientieren möchte, der kann dies mit Hilfe eines Hygrometers tun. Denn auch hier gibt es klar definierte Grenzen, um gesund um schimmelfrei wohnen zu können.
Bei Einhaltung von 40-50% relativer Feuchte in den kalten Wintermonaten (bei 19-21°C Raumtemperatur) ist Schimmelbildung nahezu ausgeschlossen, so lange keine Baumängel oder ungünstige Möblierung vorliegen. Weil wärmere Luft mehr Feuchte aufnimmt, sind in den milden Übergangsmonaten 50-60% relative Feuchte in Wohnungen normal. Eine Kontrolle ist ohne ein Hygrometer nicht möglich. Um diese Werte auch einzuhalten, hat es sich bewährt, mindestens drei Mal täglich gründlich, d. h. mit ganz geöffneten Fenstern zu lüften. Das geht immer, etwa morgens beim Aufstehen, nachmittags beim Heimkommen und abends beim Schlafengehen. Im Herbst sind 10-15 Minuten Lüftungsdauer erforderlich, bei kalten Wintertemperaturen genügen maximal 5 Minuten. Werden die genannten Grenzwerte auf dem Hygrometer öfter überschritten, so ist das ein Zeichen dafür, dass zusätzlich gelüftet werden sollte. Ohne Hygrometer könnte man diesen Bedarf garnicht erkennen.

Wohnklima-Hygrometer
Ein spezieller Einsatzbereich ist beim Wohnklima die Vermeidung des Schimmelrisikos. Dieser kann in Herbst und Winter leicht entstehen, wenn erhöhte Luftfeuchtigkeit an kalten Stellen der Baukonstruktion kondensiert. Das informative Zifferblatt des „Wohnklima-Hygrometers“ befähigt den Anwender dazu, jederzeit eine erhöhte Wohnfeuchte zu erkennen, sowohl in kalten und warmen Räumen. Hierzu werden in Thermometer- und Hygrometerskala drei Temperaturzonen farblich unterschieden. Bei Überschreiten des empfohlenen Feuchtebereichs hilft Fensterlüftung während der Heizperiode, die Wohnfeuchte zu regulieren und Schimmel zu vermeiden.

Verfasser:
Dipl.-Ing. Johannes Zink | Schimmel-Beratung Nord | Steindamm 70 e | 22844 Norderstedt
Web: www.schimmel-beratung.de
E-Mail: zink@schimmel-beratung.de

Die zehn wichtigsten Experten-Tipps zur Schimmelvermeidung

Bei einem bekannten Risiko von Schimmelvorkommen in einer Wohnung kann man darauf zur Vermeidung leicht mit einigen wenigen Anpassungen im Wohnverhalten reagieren. Ein Risiko ist immer vorhanden:

– in Altbauten bis Anfang der 80er Jahre wegen geringem Wärmeschutz

– in Neubauten wegen hoher Baufeuchte, insbesondere im ersten Winter

– generell bei Vorhandensein dicht schließender Fensterfugen

– bei hoher Feuchteproduktion der Bewohner, z. B. durch viel Duschen, Wäschetrocknen oder vielen Pflanzen in der Wohnung

Bei Einhaltung dieser Empfehlungen kann es in Ihrer Wohnung ohne gravierende Baumängel nie einen Schimmelschaden geben:

<10 Wohn-Tipps> (PDF, 218 kB)

Verfasser:
Dipl.-Ing. Johannes Zink | Schimmel-Beratung Nord | Steindamm 70 e | 22844 Norderstedt
Web: www.schimmel-beratung.de
E-Mail: zink@schimmel-beratung.de

Heizkosten sparen durch überlegtes Lüftungsverhalten in der kalten Jahreszeit

Vernünftig gelüftet werden musste schon immer. Über Schimmel in Wohnräumen wird schon in der Bibel im 3. Buch Mose, Kapitel 14, Vers 34-48 berichtet. Undichte Häuser, wie im Zweistromland vor 2000 Jahren, waren nie eine Garantie für gute Wohnhygiene.

Heute wollen wir gute Luft bei geringstem Heizenergieverbrauch. Die Lösung ist ein guter Wärmeschutz der Gebäudehülle mit modernen Fenstern und Verglasungen und ein überlegtes Lüftungsverhalten. Durch aktives Fensterlüften kann die Raumluftfeuchte im Winter auf Werte um 30-60% begrenzt werden.

Sie sparen Heizkosten, indem Sie die Fenster mehrmals täglich kurz, aber weit öffnen. Dabei tauscht sich die alte, verbrauchte und feuchte Luft besonders bei kalter Witterung sehr schnell (bei Frost max. 5 Min.!) mit der kalten, aber stets trockenen Frischluft aus. Der folgende Lüftungsfahrplan zeigt Ihnen, wie sich die Fensteröffnung auch nach der Jahreszeit richtet. Denn je feuchter die Luft in den wärmeren Übergangszeiten draußen ist, desto länger müssen die Fenster geöffnet sein.

<Empfehlung für Fensterlüftung> (PDF, 120 kB)

Quelle: Hessisches Ministerium für Wirtschaft und Technik (Hrsg.): Energiesparinformationen (8) Lüftung im Wohngebäude; Wiesbaden

Verfasser: Werner Eicke-Hennig | Leiter Hessische Energiespar-Aktion | Annastraße 15 | 64285 Darmstadt
Web: www.impulsprogramm.de | www.energiesparaktion.de | E-mail: eicke-hennig@impulsprogramm.de

Feuchte regulieren durch Beobachtung und Regulierung des Wohnklimas

Sie kennen den Effekt einer kalten Flasche aus dem Kühlschrank, die an der warmen Zimmerluft plötzlich feucht wird. An ihr schlägt sich die Luftfeuchte nieder, weil der so genannte „Taupunkt“ unterschritten wird. Dasselbe geschieht im Winter auf der Innenseite der kalten Außenwände, insbesondere bei älteren Häusern.

Bei geringem oder fehlendem Wärmeschutz sind Außenecken, Deckenkanten, Fensternischen und Flächen hinter Möbelstücken so kalt, dass sich auch dort die Luftfeuchte niederschlägt. Das geschieht umso schneller und stärker, je feuchter die Zimmerluft ist.

In Wohnungen mit hoher Luftfeuchte von 70-90% kommt es daher häufig zur Bildung von Schimmelpilzen an diesen feuchten Wandstellen. Das ließe sich – abgesehen von Baumängeln – meistens vermeiden, indem wir durch regelmäßigen Luftaustausch während der Heizperiode ein Wohnklima von 40-60% relativer Feuchte sicherstellen (bei ca. 20°C Zimmertemperatur).

Dies ist möglich durch Lüftungsanlagen oder ganz einfach durch Fensteröffnen zur Stoßlüftung immer dann, wenn die Anzeige eines Hygrometers den Wert 50% im kalten Winter und 60% in milderen Herbst und Frühjahr übersteigt.

In kälteren Räumen bis 16°C ergibt sich dann eine maximale Luftfeuchte von ca. 60% r. F. In stark erwärmten Räumen sollte die relative Feuchte dann auf 40-30% sinken, was gesundheitlich nicht bedenklich ist.

Im Sommer ist die Außenluft warm und feucht. Im Keller wird dies für die kühlen Boden- und Wandflächen zum Problem. Hier darf bei warmer Witterung nicht gelüftet werden, sonst führt dies zu Sommerkonden- sation auf kühlen Flächen, genau wie auf einer kalten Flasche, siehe oben. Lüften sollte man dann nur, wenn es draußen kälter ist als drinnen.

Verfasser:
Dipl.-Ing. Johannes Zink | Schimmel-Beratung Nord | Steindamm 70 e | 22844 Norderstedt
Web: www.schimmel-beratung.de
E-Mail: zink@schimmel-beratung.de

Behaglich wohnen durch Einhalten einer gesunden Luftfeuchte im Haus

Die richtige Temperatur und die optimale Luftfeuchte sorgen für ein behagliches und gesundes Wohnen und Arbeiten. Je nach Raumnutzung werden Zimmertemperaturen von 18 bis 24° C als optimal angegeben. Die physiologische, also für den Menschen zuträglichste Raumluftfeuchte liegt in dem Bereich von 35-65%. Im Vordergrund zum Erreichen dieser Klimawerte steht das rich-tige Lüften.

Dies bedeutet: Mehrmals täglich mit weit geöffneten Fenstern und Türen querlüften. Stoßlüften verhindert die Auskühlung der Wände und damit die Kondensation von Luftfeuchte an der Bausubstanz.

Bei mehr als 50% relativer Feuchte im Winter wird unter ungünstigen Bedingungen (bauübliche Wärmebrücken) mikrobielles Wachstum begünstigt: Es kommt zur Schimmelbildung. Auch die Vermehrung von Hausstaubmilben wird durch höhere Luftfeuchte begünstigt. Schimmelpilz- und Milbenallergen in der Wohnung kann zur Entstehung von Allergien führen und bestehende Allergien richtungsweisend ver- schlimmern.

Folgerichtig lässt sich auch in Untersuchungen belegen, dass mit zunehmender Luftfeuchtigkeit und der dadurch bedingten Vermehrung von Innenraumallergenen die Häufigkeit von allergischem Asthma steigt.

Bei zu geringer Luftfeuchtigkeit im Innenraum (unter etwa 30%), insbesondere in der Heizperiode, können Beschwerden wie Augenbrennen und -tränen, Infekte der oberen Atemwege, trockene Nase, auftreten. Dies kann bedingt sein durch hohen Luftwechsel bei undichten Fenstern oder Ofenheizung.

Fazit:
Bei einem Wohnklima im Winter zwischen 30% und 65% relativer Luftfeuchte (je nach Zimmertemperatur) lebt man gesünder. Daher sollte man mit einem geeigneten Hygrometer die Raumluftfeuchtigkeit im Auge behalten. Das ist die Voraussetzung dafür, ungesundes Raumklima zu erkennen und dem effektiv im Sinne eines gesunden Innenraums entgegenzuwirken.

Verfasser:
MED. INSTITUT FÜR UMWELT- UND ARBEITS- MEDIZIN MIU GMBH  Dr. med. Dipl.-Chem. Herbert Lichtnecker | Facharzt für Arbeitsmedizin Allergologie Umweltmedizin Beckhauserstraße 16g | 40699 Erkrath Web: www.umweltmedizin.net
E-Mail: Lichtnecker@umweltmedizin.net