FISCHER Wohnklima-Hygrometer 1222-01

Seit Jahren wird das FISCHER Wohnklima-Hygrometer mit Thermometer in zahlreichen Wohnräumen, Büros, Kindertagesstätten etc. zur Überwachung des Raumklimas eingesetzt. Leicht verständlich zeigt es die optimalen Klimawerte in Abhängigkeit von Jahreszeit und Temperatur.
Diesen Vorteil haben wir nun mit den Vorzügen eines Comfortmeters verbunden. Durch die gekreuzten Zeiger von Hygrometer und Thermometer werden gesunde Raumklimawerte besonders gut visualisiert: Liegt der Zeiger-Schnittpunkt innerhalb der grünen Felder, ist auch beim Raumklima alles „im grünen Bereich“.

FISCHER 1222-01 Wohnklima-Hygrometer mit Thermometer

Haarhygrometer synthetic, kombiniert mit Bimetall-Thermometer zur Messung des Raumklimas.  Edelstahlgehäuse, Durchmesser 130 mm. Made in Germany.

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Gesundes Klima durch Hygrometer

Von Johannes Zink

In der Heizperiode wird es in heutigen Wohnungen oft zu feucht, da aus Gründen von Schallschutz und Energiekosten Fenster und Türen sehr dicht schließen. Wenn keine ausreichende Wohnungslüftung erfolgt, dann ist insbesondere in älteren Gebäuden nicht selten Schimmelbildung die Folge. Das lässt sich leicht vermeiden, wenn man sein Raumklima kennt. Um beim Autofahren die Geschwindigkeitsbegrenzung einhalten zu können, benutzt man ein Tachometer. Wer sich über die Wohnfeuchte orientieren möchte, der kann dies mit Hilfe eines Hygrometers tun. Denn auch hier gibt es klar definierte Grenzen, um gesund um schimmelfrei wohnen zu können.
Bei Einhaltung von 40-50% relativer Feuchte in den kalten Wintermonaten (bei 19-21°C Raumtemperatur) ist Schimmelbildung nahezu ausgeschlossen, so lange keine Baumängel oder ungünstige Möblierung vorliegen. Weil wärmere Luft mehr Feuchte aufnimmt, sind in den milden Übergangsmonaten 50-60% relative Feuchte in Wohnungen normal. Eine Kontrolle ist ohne ein Hygrometer nicht möglich. Um diese Werte auch einzuhalten, hat es sich bewährt, mindestens drei Mal täglich gründlich, d. h. mit ganz geöffneten Fenstern zu lüften. Das geht immer, etwa morgens beim Aufstehen, nachmittags beim Heimkommen und abends beim Schlafengehen. Im Herbst sind 10-15 Minuten Lüftungsdauer erforderlich, bei kalten Wintertemperaturen genügen maximal 5 Minuten. Werden die genannten Grenzwerte auf dem Hygrometer öfter überschritten, so ist das ein Zeichen dafür, dass zusätzlich gelüftet werden sollte. Ohne Hygrometer könnte man diesen Bedarf garnicht erkennen.

Wohnklima-Hygrometer
Ein spezieller Einsatzbereich ist beim Wohnklima die Vermeidung des Schimmelrisikos. Dieser kann in Herbst und Winter leicht entstehen, wenn erhöhte Luftfeuchtigkeit an kalten Stellen der Baukonstruktion kondensiert. Das informative Zifferblatt des „Wohnklima-Hygrometers“ befähigt den Anwender dazu, jederzeit eine erhöhte Wohnfeuchte zu erkennen, sowohl in kalten und warmen Räumen. Hierzu werden in Thermometer- und Hygrometerskala drei Temperaturzonen farblich unterschieden. Bei Überschreiten des empfohlenen Feuchtebereichs hilft Fensterlüftung während der Heizperiode, die Wohnfeuchte zu regulieren und Schimmel zu vermeiden.

Verfasser:
Dipl.-Ing. Johannes Zink | Schimmel-Beratung Nord | Steindamm 70 e | 22844 Norderstedt
Web: www.schimmel-beratung.de
E-Mail: zink@schimmel-beratung.de

Die zehn wichtigsten Experten-Tipps zur Schimmelvermeidung

Bei einem bekannten Risiko von Schimmelvorkommen in einer Wohnung kann man darauf zur Vermeidung leicht mit einigen wenigen Anpassungen im Wohnverhalten reagieren. Ein Risiko ist immer vorhanden:

– in Altbauten bis Anfang der 80er Jahre wegen geringem Wärmeschutz

– in Neubauten wegen hoher Baufeuchte, insbesondere im ersten Winter

– generell bei Vorhandensein dicht schließender Fensterfugen

– bei hoher Feuchteproduktion der Bewohner, z. B. durch viel Duschen, Wäschetrocknen oder vielen Pflanzen in der Wohnung

Bei Einhaltung dieser Empfehlungen kann es in Ihrer Wohnung ohne gravierende Baumängel nie einen Schimmelschaden geben:

<10 Wohn-Tipps> (PDF, 218 kB)

Verfasser:
Dipl.-Ing. Johannes Zink | Schimmel-Beratung Nord | Steindamm 70 e | 22844 Norderstedt
Web: www.schimmel-beratung.de
E-Mail: zink@schimmel-beratung.de

Heizkosten sparen durch überlegtes Lüftungsverhalten in der kalten Jahreszeit

Vernünftig gelüftet werden musste schon immer. Über Schimmel in Wohnräumen wird schon in der Bibel im 3. Buch Mose, Kapitel 14, Vers 34-48 berichtet. Undichte Häuser, wie im Zweistromland vor 2000 Jahren, waren nie eine Garantie für gute Wohnhygiene.

Heute wollen wir gute Luft bei geringstem Heizenergieverbrauch. Die Lösung ist ein guter Wärmeschutz der Gebäudehülle mit modernen Fenstern und Verglasungen und ein überlegtes Lüftungsverhalten. Durch aktives Fensterlüften kann die Raumluftfeuchte im Winter auf Werte um 30-60% begrenzt werden.

Sie sparen Heizkosten, indem Sie die Fenster mehrmals täglich kurz, aber weit öffnen. Dabei tauscht sich die alte, verbrauchte und feuchte Luft besonders bei kalter Witterung sehr schnell (bei Frost max. 5 Min.!) mit der kalten, aber stets trockenen Frischluft aus. Der folgende Lüftungsfahrplan zeigt Ihnen, wie sich die Fensteröffnung auch nach der Jahreszeit richtet. Denn je feuchter die Luft in den wärmeren Übergangszeiten draußen ist, desto länger müssen die Fenster geöffnet sein.

<Empfehlung für Fensterlüftung> (PDF, 120 kB)

Quelle: Hessisches Ministerium für Wirtschaft und Technik (Hrsg.): Energiesparinformationen (8) Lüftung im Wohngebäude; Wiesbaden

Verfasser: Werner Eicke-Hennig | Leiter Hessische Energiespar-Aktion | Annastraße 15 | 64285 Darmstadt
Web: www.impulsprogramm.de | www.energiesparaktion.de | E-mail: eicke-hennig@impulsprogramm.de

Feuchte regulieren durch Beobachtung und Regulierung des Wohnklimas

Sie kennen den Effekt einer kalten Flasche aus dem Kühlschrank, die an der warmen Zimmerluft plötzlich feucht wird. An ihr schlägt sich die Luftfeuchte nieder, weil der so genannte „Taupunkt“ unterschritten wird. Dasselbe geschieht im Winter auf der Innenseite der kalten Außenwände, insbesondere bei älteren Häusern.

Bei geringem oder fehlendem Wärmeschutz sind Außenecken, Deckenkanten, Fensternischen und Flächen hinter Möbelstücken so kalt, dass sich auch dort die Luftfeuchte niederschlägt. Das geschieht umso schneller und stärker, je feuchter die Zimmerluft ist.

In Wohnungen mit hoher Luftfeuchte von 70-90% kommt es daher häufig zur Bildung von Schimmelpilzen an diesen feuchten Wandstellen. Das ließe sich – abgesehen von Baumängeln – meistens vermeiden, indem wir durch regelmäßigen Luftaustausch während der Heizperiode ein Wohnklima von 40-60% relativer Feuchte sicherstellen (bei ca. 20°C Zimmertemperatur).

Dies ist möglich durch Lüftungsanlagen oder ganz einfach durch Fensteröffnen zur Stoßlüftung immer dann, wenn die Anzeige eines Hygrometers den Wert 50% im kalten Winter und 60% in milderen Herbst und Frühjahr übersteigt.

In kälteren Räumen bis 16°C ergibt sich dann eine maximale Luftfeuchte von ca. 60% r. F. In stark erwärmten Räumen sollte die relative Feuchte dann auf 40-30% sinken, was gesundheitlich nicht bedenklich ist.

Im Sommer ist die Außenluft warm und feucht. Im Keller wird dies für die kühlen Boden- und Wandflächen zum Problem. Hier darf bei warmer Witterung nicht gelüftet werden, sonst führt dies zu Sommerkonden- sation auf kühlen Flächen, genau wie auf einer kalten Flasche, siehe oben. Lüften sollte man dann nur, wenn es draußen kälter ist als drinnen.

Verfasser:
Dipl.-Ing. Johannes Zink | Schimmel-Beratung Nord | Steindamm 70 e | 22844 Norderstedt
Web: www.schimmel-beratung.de
E-Mail: zink@schimmel-beratung.de

Behaglich wohnen durch Einhalten einer gesunden Luftfeuchte im Haus

Die richtige Temperatur und die optimale Luftfeuchte sorgen für ein behagliches und gesundes Wohnen und Arbeiten. Je nach Raumnutzung werden Zimmertemperaturen von 18 bis 24° C als optimal angegeben. Die physiologische, also für den Menschen zuträglichste Raumluftfeuchte liegt in dem Bereich von 35-65%. Im Vordergrund zum Erreichen dieser Klimawerte steht das rich-tige Lüften.

Dies bedeutet: Mehrmals täglich mit weit geöffneten Fenstern und Türen querlüften. Stoßlüften verhindert die Auskühlung der Wände und damit die Kondensation von Luftfeuchte an der Bausubstanz.

Bei mehr als 50% relativer Feuchte im Winter wird unter ungünstigen Bedingungen (bauübliche Wärmebrücken) mikrobielles Wachstum begünstigt: Es kommt zur Schimmelbildung. Auch die Vermehrung von Hausstaubmilben wird durch höhere Luftfeuchte begünstigt. Schimmelpilz- und Milbenallergen in der Wohnung kann zur Entstehung von Allergien führen und bestehende Allergien richtungsweisend ver- schlimmern.

Folgerichtig lässt sich auch in Untersuchungen belegen, dass mit zunehmender Luftfeuchtigkeit und der dadurch bedingten Vermehrung von Innenraumallergenen die Häufigkeit von allergischem Asthma steigt.

Bei zu geringer Luftfeuchtigkeit im Innenraum (unter etwa 30%), insbesondere in der Heizperiode, können Beschwerden wie Augenbrennen und -tränen, Infekte der oberen Atemwege, trockene Nase, auftreten. Dies kann bedingt sein durch hohen Luftwechsel bei undichten Fenstern oder Ofenheizung.

Fazit:
Bei einem Wohnklima im Winter zwischen 30% und 65% relativer Luftfeuchte (je nach Zimmertemperatur) lebt man gesünder. Daher sollte man mit einem geeigneten Hygrometer die Raumluftfeuchtigkeit im Auge behalten. Das ist die Voraussetzung dafür, ungesundes Raumklima zu erkennen und dem effektiv im Sinne eines gesunden Innenraums entgegenzuwirken.

Verfasser:
MED. INSTITUT FÜR UMWELT- UND ARBEITS- MEDIZIN MIU GMBH  Dr. med. Dipl.-Chem. Herbert Lichtnecker | Facharzt für Arbeitsmedizin Allergologie Umweltmedizin Beckhauserstraße 16g | 40699 Erkrath Web: www.umweltmedizin.net
E-Mail: Lichtnecker@umweltmedizin.net

Gesund wohnen durch Vermeidung einer Schimmelpilzbelastung in Innenräumen

Schimmelbefall in Wohnungen ist die Folge feuchter Gebäudeteile, oft hervorgerufen durch erhöhte Raumluftfeuchte in der kalten Jahreszeit. Schimmelpilze können bei stark abwehrgeschwächten, vorerkrankten Menschen zu schweren systemischen Infektionen führen.

Personen, die in Wohnungen mit sichtbarem oder anderweitig wahrnehmbarem Schimmelbefall leben, haben ein erhöhtes Risiko an allergischen Atemwegserkrankungen zu erkranken. Bei einer bereits bestehenden Allergie ist das Risiko einer Zunahme der Symptomatik deutlich erhöht.

Aufgrund der z.Z. bekannten Daten ist eine als völlig ungefährlich geltende Sporenkonzentration im Wohnbereich nicht definierbar, zumal Schimmelpilze in der Außenluft allgegenwärtig sind.

Aus Vorsorgegründen ist daher der Grundsatz anzuwenden, dass wahrnehmbarer Schimmelpilzbefall im Wohnbereich nicht toleriert werden soll. Quantitative Untersuchungen zur näheren Charakterisierung der Sporenkonzentration im Innenraum sind nur in Ausnahmefällen erforderlich, da die gewonnenen Daten nur schwer zu interpretieren sind.

Um sicher zu sein, dass man mit seinem Wohnklima Schimmel- entstehung vermeidet und nicht etwa fördert, lohnt sich während der Heizperiode die Beobachtung eines Hygrometers in der Wohnung. Die Luftfeuchte lässt sich dann leicht durch Zufuhr trockener Frischluft regulieren.

<Ausführliche Informationen> (PDF, 247 kB)

Verfasser:
PD Dr. med. Frank-Albert Pitten | Institut für Hygiene und Mikrobiologie | Josef-Schneider-Str. 2, Bau E1 | 97080 Würzburg
E-Mail: fpitten@hygiene.uni-wuerzburg.de

METSTRADE 2017 Amsterdam

 

Die letztjährige Beteiligung an der METSTRADE in Amsterdam hatte unsere Erwartungen nicht nur weit übertroffen, sie ist schlichtweg eine tolle Erfahrung gewesen. Grund genug also, sich auch in 2017 auf “THE WORLD’S LARGEST MARINE EQUIPMENT TRADE SHOW” den Entscheidern der Wassersport-Branche mit bewährten & neuen Produkten zu präsentieren. 

Die FISCHER-Instrumente werden am Stand 07.537 zu finden sein.

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